allgemeine Informationen

Die Idee, eine Modellbaugruppe zu gründen, entstand nach einem Besuch des Instituts der Feuerwehr Nordrhein Westfalen. Die Planspielräume, die während der Führung in Augenschein genommen werden konnten erregten Interesse bei den Beteiligten und so enstand nach einigen Fragen der erste Kontakt mit den Verantwortlichen für das Planspiel. Nur wenige Monate später waren dann die ersten Platten da. Das 15-köpfige Team, was sich aus Jugendfeuerwehr’lern und aktiven Kameraden zusammensetzt, trifft sich seit dem jeden Montag um 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus. Der kleine Schulungsraum und ein Teil des Dachbodens im Feuerwehrgerätehaus werden für die Arbeiten genutzt. An bis zu vier „Fertigungsinseln“ kann die Modellbaugruppe arbeiten. Jede „Fertigungsinsel“ besteht aus einem Tisch auf dem die Platte aufliegt und zwei bis drei Modellbauer, die sich dann zuerst intensiv mit der Planung einer Platte befassen. Zu den zu berücksichtigenden Punkten gehören unter anderem „Wie sollen die Straßenverläufe sein?“, „Was für ein Szenario soll gebaut werden?“ und „Welche Sonderbauten und Eigenkreationen sollen mit eingeplant werden?“. Nach dieser grundlegenden Planung geht es dann in die Testphase über, in der Straßen aufgezeichnet werden und die Modelle in einer ersten Stellprobe aufgestellt werden. Wenn alle Modelle ihren festen Platz eingenommen haben und in das Straßenbild eingebettet worden sind, folgt die Ausschmückung der Platte. Gras, Bäume, Sträucher, Hecken, Schilder, Ampeln und Straßenmarkierungen sorgen für ein noch besseres Erscheinungsbild der Platte. Doch nicht nur ganze Platten werden gefertigt. Um die Platten immer mit neuen Modellen bestücken zu können, müssen die käuflichen Bausätze erst noch zusammen gebaut werden. Diese Aufgabe wird natürlich auch von den Mitgliedern der Modellbaugruppe erfüllt. Gerade auf dem Tag der offenen Tür hörten die Mitglieder oft die Frage, ob das nicht eine Menge Arbeit gewesen sei. Natürlich ist es in gewisser Weise Arbeit, aber die Mitglieder sind alle samt freiwillig in dieser Gruppe und haben Spaß am Modellbau. Als kleine Belohnung und damit man immer „Up to date“ ist, besucht die Gruppe jedes Jahr die Intermodellbau in Dortmund, wo die Neuheiten aller Modellhersteller vorgestellt werden. Bisher fertigten die Modellbauer ein 30 qm große Planspiel für das IDF NRW. Doch die Feuerwehrschule in Münster war von der Arbeit der Badestädter so überzeugt, dass sie gleich ein weiteres Planspiel in Auftrag gaben. Im November 2005 erhielt die Mannschaft hierfür die ersten Platten. Die kahlen Platten wurden dann innerhalb von einem Jahr von den Modellbauern in Schreckensszenarien für Prüflinge am IDF verwandelt. Neben den Gemeinheiten überirdisch, wurden an diesem zweiten Planspiel auch Fallen unterirdisch eingebaut. Die U-Bahn mit Einkaufspassage bietet jedenfalls genug für den „Spieltrieb“ des Ausbilders. Gute Arbeit spricht sich rum und so trat Mitte 2006 die Feuerwehr Frechen an die Modellbauer aus Bad Driburg. Die Frechener beauftragten die Gruppe mit dem Bau eines maßgeschneiderten Planspiels für ihre Stadt. Direkt nach der Übergabe des Planspiels Nr. 2 an die Feuerwehrschule in Münster begannen die Modellbauer mit den Arbeiten für das Frechener Planspiel. Im November 2007 konnte auch dieses Planspiel übergeben werden. Es besteht aus vier Einzelmodulen mit einem Industriegebiet, einer Innenstadtnachbildung mit Straßenbahn und einem größeren Wohngebiet. Im Herbst 2008 begannen Gespräche mit der Werkfeuerwehr des Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel. Nach intensiver Planungsphase steht die Modellbaugruppe somit nun vor einer neuen herausforderungsvollen Aufgabe. Der Baubeginn erfolgt in den ersten Wochen des Jahres 2009. Wie gewohnt werden wir den aktuellen Baufortschritt wieder für Sie dokumentieren!