Ein Bericht von Florian Koch
Bad Driburg, den 26.10.2014

Wie in jedem Jahr fuhr die Jugendfeuerwehr Bad Driburg in den Herbstferien auf große Lehrfahrt. In diesem Jahr führte die Reise in die Hansestadt Bremen.
Am 13. Oktober um 5:00 Uhr rollte der Bus in Richtung Norden. Auf der Fahrt machten die Jugendliche Halt in Papenburg. Dort wurde die Meyer-Werft besichtigt, in der riesige Kreuzfahrt-, Fracht- und Forschungsschiffe gebaut werden. Nachdem ein Film über das Familienunternehmen geschaut wurde, sahen die Nachwuchsretter die Herstellung der Ozeanriesen. In der größten Baudockhalle der Welt war gerade die „Anthem of the seas“ in Produktion. Dort wurden einzeln gebaute Blöcke zu einem riesigen Koloss zusammengeschweißt. Nach der Vorstellung früherer Produkte endete die Führung. Nach einem Imbiss ging die Fahrt weiter nach Bremen zur Jugendherberge, in der anschließend die Zimmer bezogen wurden. Nach dem Abendessen hatten die Kameraden Freizeit bis zur Nachtruhe um 22:00 Uhr.
Nach dem Frühstück am Dienstag fuhren die Jugendlichen zum Fliegerhorst der Bundeswehr in Wittmund. Nach einem Einführungsvideo, indem ein normaler Arbeitstag an der Basis demonstriert wurde, lernten sie die Ausbildungswerkstatt für Elektroniker und IT-Systemelektroniker kennen. Anschließend fuhren die 10- bis 18-Jährigen mit dem Bus zum Flughafen der Bundeswehr, der ca. 7 km vom eigentlichen Standort entfernt liegt. Dort erklärte ein Mechaniker die grundlegende Technik des „Euro?ghters“, dem momentan modernsten Militärluftfahrzeug. Nach dem Mittagessen in der Kantine ging es zur Flughafenfeuerwehr. Die Fahrzeuge wurden vorgestellt und ausgiebig erklärt. Dabei hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, den Start eines Euro?ghters sowie einer Maschine zur Zieldarstellung zu sehen. Im Anschluss daran fuhr der Bus wieder nach Bremen zur Jugendherberge.
Der Mittwoch begann mit einer Fahrt nach Bremerhaven. Dort nahmen die Lebensretter von Morgen an einer Hafenrundfahrt teil, bei der sie Reparaturdocks, Autofähren und andere Schiffe sahen. Anschließend stand dann ein Besuch im Klimahaus an. In diesem Museum werden verschiedene Klimazonen anhand von Kälte-bzw. Wärmekammern dargestellt. Außerdem erhielten die Jugendlichen Informationen zu Klimawandel und Klimaschutz. Am Nachmittag fuhren sie dann nach Tossen in ein Erlebnisbad. Dort verbrachte die Jugendfeuerwehr spaßige drei Stunden. Das Abendessen wurde in einer Pizzeria im Ort eingenommen.
Am darauf folgenden Tag besuchte die Jugendfeuerwehr das „Universum“, ein Museum, in dem es viele Exponate und Experimente zu den Themen „Mensch“, „Erde“, „Kosmos“ sowie der Sonderausstellung „Der Supermarkt der Entscheidungen“, in dem die Besucher ihren Entscheidungstyp anhand
von Fragen zu diesem Thema heraus?nden können. Anschließend hatten die 10- bis 18-Jährigen Zeit in der Innenstadt Andenken oder Ähnliches zu kaufen. Nach diesem Programmpunkt und dem Abendessen hatten die Nachwuchsretter die Möglichkeit, an einem exklusiven Nachtwächter- Rundgang durch die Hansestadt teilzunehmen. Diese Führung schrieb das Jahr 1683. Ein Nachtwächter zeigte der Gruppe die damals wichtigsten Orte der Stadt, zum Beispiel das Rathaus, den Dom und den Hafen.
Am Freitagmorgen hieß es, soweit noch nicht getan, Kofferpacken. Nach dem Frühstück rollte der Bus in eine weitere Hansestadt. In Hamburg besuchten die Nachwuchsfeuerwehrleute das Miniaturwunderland in der Speicherstadt. In dieser weltweit größten Modellbahnausstellung verbrachten die Jugendlichen spannende vier Stunden. Neben den Bereichen einzelner Staaten und Regionen gibt es hier auch einen vollautomatisierten Flughafen, auf dem die Flugzeuge nicht nur auf dem Rollfeld frei fahren, sondern auch selbstständig starten und landen können. Nach der ca. fünfstündigen Rückfahrt erreichte der Bus Bad Driburg. Am Feuerwehrgerätehaus wurden die Kameraden der Jugendfeuerwehr schon von ihren Eltern erwartet.
Damit endete eine aufregende Ferienwoche, die ohne die Jugendfeuerwehrwarte nicht möglich gewesen wäre.

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