An diesem Dienstabend wurden die Jugendlichen nach dem Umziehen zuerst auf 3 beziehungsweise 4 Fahrzeuge aufgeteilt (da auf dem RW (Rüstwagen) keine Mannschaftskabine ist): Das TLF (Tanklöschfahrzeug), das LF (Löschfahrzeug) Bad Driburg, das LF Herste und der Rüstwagen Bad Driburg.

Danach ging es hinter dem Bad Driburger Industriegebiet in den Wald. Dort baute zuerst das TLF die Wasserversorgung durch eine Saugleitung mit einem Saugkorb aus dem Fluss auf. Währenddessen baute das LF Herste den Löschangriff auf. Während der Angriffstrupp und der Schlauchtrupp den Löschangriff aufbauten, baute der Wassertrupp die Leitung vom TLF zum LF auf. Damit der Angriffstrupp schon mal mit “löschen” starten konnte wurde zuerst der Tank des TLF zur Wasserversorgung genutzt, während die Saugleitung noch verlegt wurde. Nachdem die Saugleitung dann verlegt worden war kam die Wasserversorgung durch den Fluss.

Während der Löschangriff und die Wasserversorgung aufgebaut wurde, begab sich die Mannschaft des LF Bad Driburg zum RW Bad Driburg um dort eine Menschenrettung durchzuführen. Das Einsatzszenario dort war wie folgt: Eine Person wurde unter einem umgestürzten Baum eingeklemmt und musste nun mit Hilfe von Druckluft Hebekissen gerettet werden.

Dort angekommen wurden die Jugendfeuerwehr Männer zuerst von einem der Kameraden aus der aktiven Wehr unterrichtet wie genau so eine Menschenrettung funktioniert: Zuerst musste der Baumstamm so gut es geht mit Holzklötzen unterbaut werden um diesen so abzustützen, sobald keine Klötze mehr passten wurden noch weitere Keile drunter geschoben. Nachdem der Baum so gut unterbaut war wie möglich wurde das Druckluft Hebekissen angesetzt. Dies wurde nun Stück für Stück langsam mit Luft gefüllt um dem Baum anzuheben. Sobald genug Platz zum unterbauen war wurden wieder weitere Holzklötze darunter geschoben um den Baum aufzufangen, falls dieser vom Hebekissen runter rollen sollte. Nach dem genug Platz war um den Menschen/Puppe retten zu können wurde dieser gerettet und das Hebekissen bzw der Baum wieder abgelassen und die Klötze entfernt.

Nach dem jedes Fahrzeug mit ihrer eigenen Übung fertig war wurde alles zurück gebaut und die Positionen wurde rotiert. Nachdem ersten mal rotieren war leider nicht genug Zeit für ein zweites Mal da es sehr matschig war und die Fahrzeuge und Geräte noch gereinigt werden mussten.

Als die Jugendlichen dann am Feuerwehrgerätehaus ankamen wurden zuerst die Fahrzeuge, außen wie innen, gereinigt, dann die nassen und dreckigen Schläuche gegen neue ausgetauscht und alle genutzten Geräte wie zum Beispiel das Hebekissen gereinigt.

/Dominik Haselbauer

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