Am letzten Freitag stand endlich der lang erwartete 24 Stunden Dienst/Berufsfeuerwehrtag für die Kamaraden der Jugendfeuerwehr an.

Treffen war um 17:45 Uhr, jedoch mit Schlafsack und Luftmatratze. Diese wurden dann erstmal in den Lehrsaal gebracht und dort abgelegt. Dann war umziehen in die Dienstkleidung und antreten angesagt. Angetreten wurden dann die Jugenfeuerwehrmänner auf Fahrzeuge eingeteilt, die sie den restlichen Abend, die Nacht und den nächsten Morgen besetzten. Dann zogen sie sich wieder um und bauten ihre Schlafplätze auf.

Um 19 Uhr kamen dann die Eltern zum Grillen ins Gerätehaus. Dann wurde erstmal gegessen und getrunken, bis der erste Alarm kam. Um ca. 21 Uhr ging ein BMZ (BrandMeldeZentrale) Alarm der Casper-Heinrich Klinik ein. Gerade noch beim Essen rannten die Nachwuchs Feuerwehrleute, beim hören des Alarms, los zu ihren Spinten zogen sich schnell um und besetzten ihre Fahrzeuge.

Ein Einsatz für alle besetzten Fahrzeuge. Diese waren: der Einsatzleitwagen, die Drehleiter, der Rüstwagen, das Tanklöschfahrzeug, das Löschfahrzeug Bad Driburg und das Löschfahrzeug Herste(welches am Gerätehaus stand). Voll besetzt fuhren die Einsatzfahrzeuge los und kamen nach kurzer Zeit an der Einsatzstelle an. Als jedoch der Angriffstrupp vom TLF in das Gebäude ging war der Einsatz auch schon wieder vorbei:Wie sich herausstellte war es ein Fehlalarm.

Am Gerätehaus angekommen zogen sich wieder alle um und setzten sich wieder in den Lehrsaal. Zum Zeitvertreib wurden Filme geguckt bis der nächste Alarm einging: Gegen ca 23:40 Uhr ging der Einsatz Vermisste Person in den Iburg Ruinen ein. Ein Einsatz für fast alle Fahrzeuge außer der Drehleiter. Am Einsatzort angekommen wurden die Nachwuchs Feuerwehrleute von einem Freund der Vermissten Person über dessen Zustand und ungefähren Standort informiert. Der Teil der Ruine wurde dann mit Lampen des Rüstwagens ausgeleuchtet und mehrer Trupps machten sich auf die Suche nach der Vermissten Person. Nach ca. einer halben Stunde wurde diese dann auch gefunden und dem Rettungsdienst übergeben.

Wieder am Gerätehaus angekommen gingen alle Jugendlichen zum schlafen in den Lehrsaal und konnten um ca. halb 1 endlich schlafen.

Doch der Schlaf dauerte nicht sehr lange an. Um ca. 6 Uhr morgens kam dann der nächste Einsatz: Eine brennende Scheune in Herste. Auch dieser Einsatz war für alle Fahrzeuge. Dort angekommen wurde die Drehleiter in Bereitschaft gebracht um notfalls von oben zu löschen, die Löschfahrzeuge löschten die Scheune, währenddessen suchten zwei Angrifftrupps die Scheune nach Verletzten ab. Nachdem alle Personen geborgen und das Feuer gelöscht war konnten die Jugendlichen wieder zurück zum Gerätehaus und das Frühstück vorbereiten. Dann gab es erstmal ein ausgiebiges Frühstück und danach noch Zeit die Schlafsachen wieder zusammen zu packen.

Um ca. 11 Uhr kam dann der nächste Einsatz: Zwei Neunjährige Kinder auf dem Neuenheerser Stausee, die drohten zu ertrinken. Das war dann ein Einsatz für das Boot der Feuerwehr. Am Stausee angekommen wurde vier Nachwuchs Feuerwehrleute mit Schwimmwesten ausgestattet und besetzten das Boot. Diese fuhren dann auf den See um die ertrinkenden zu retten. Diese wurden gerettet und an Land gebracht wo sie dem Rettungsdienst übergeben wurden. Während dieses Einsatzes bekamen die Drehleiter und das Löschfahrzeug Bad Driburg einen weiteren Einsatz: Eine zu rettende Katze im Baum.

Nachdem beide Einsätze abgeschlossen waren fuhren alle zurück zum Gerätehaus und reinigten die Fahrzeuge. Nachdem dies geschehen war, war der Berufsfeuerwehrtag für die Jugendlichen um ca. 12 Uhr zu Ende.

/Dominik Haselbauer

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