An diesem Dienstabend ging es für die Jugendlichen zu einer Einsatzübung nach Herste. Aufgeteilt auf fünf Fahrzeuge ging es zum Maschienenbauunternehmen Wieneke bei dem es zwei simulierte Brände gab, die verrauchte Produktionshalle in der viele Gasflaschen gelagert wurden und mehrere Personen vermisst worden.

 

Angekommen traffen sich zuerst die Gruppenführer aller Fahrzeuge mit dem Einsatzleiter um sich einen Überblick über die Lage zu machen. Mit diesem wurde dann entschieden, dass das LF(Löschfahrzeug) Herste und das TLF(Tanklöschfahrzeug) mit der Brandbekämpfung hinter dem Gebäude beginnen und Wasserversorgung von der Straße aufbauen. Das LF Driburg sollte mit dem sogenannten Angriffstrupp unter PA(PressluftAtmern) in der verrauchten Halle mit der Menschenrettung beginnen. Der RW(Rüstwagen) sollte bereitstehen falls weitere Geräte benötig werden oder eingeklemmte Personen gerettet werden müssen. Das letzte Fahrzeug, der ELW(Einsatzleitwagen) diente als Kommunikationszentrale, zur Koordination des Einsatzes und um ggf. weiter Unterstützung anzufordern.

 

Nachdem alle Fahrzeuge in Stellung waren begannen sie mit ihren zugeteilten Aufgaben. Da das TLF jedoch nur einen Tank mit Wasser hat der bereits nach kurzer Zeit leer ist, musste die Wasserversorgung sichergestellt werden, was sich jedoch als relativ schwierig herausstellte, da der nächste Hydrant auf der anderen Straßenseite vor dem Gebäude war. Da die Brandbekämpfung allerdings hinter dem Gebäude stattfand musste eine relativ lange Schlauchleitung gelegt werden um die Versorgung aufzubauen. Doch auch das klappte nach einiger Zeit und das „Feuer“ konnte weiter bekämpft werden. In der Zwischenzeit würde draußen eine eingeklemmte Person unter einem Kontainer gefunden und mit Hilfe des RWs gerettet und versorgt. Währenddessen hatte auch der Angriffstrupp im Gebäude zwei bewusstlose Personen gerettet und war auf der Suche nach weiteren. Als das LF Herste und das TLF den Brand unter Kontrolle hatten, könnte auch der Angriffstrupp des TLFs in das Gebäude gehen und nun nach Gasflaschen suchen, die eine große Gefahrenquelle darstellten. Nachdem diese eine Gasflasche geborgen hatten würde diese draußen vom LF Driburg mit Wasser gekühlt um die Gefahr einzudämmen. Außerdem kümmerte sich der eigentliche Schlauchtrupp um die Versorgung und Betreuung der Verletzten Personen, während man auf das eintreffen eines RTWs(Rettungswagen) wartete. Da es in dem Gebäude stark verraucht war, wurde es für den Angriffstrupp immer schwieriger Personen zu finden und somit entschied man mit dem Einsatzleiter dem Trupp eine Wärmebildkamera bereitzustellen um die Personen besser zu finden.

 

Nachdem das Feuer gelöscht, alle Vermissten Personen und Gasflaschen gerettet und geborgen waren, war der Einsatz beendet. Nach dem Abbauen gab es noch eine Einsatznachbesprechung, bei der alle positive und negative Punkte zum Einsatz einbringen könnten. Zu guter letzt stellte uns feundlicher Weise noch Herr Wieneke, welchem die Firma gehört und der uns dort hat üben lassen, Getränke zu Verfügung, die wir bei dem heißen Wetter dankend annahmen.

 

/Dominik Haselbauer

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